St. Ursula Scheidt

Die Geschichte der Katholischen Kirchengemeinde St. Ursula in Kürze

Scheidt ist seit 1. Januar 1974 ein Stadtteil der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken, in dem heute etwa 4.060 Bürgerinnen und Bürger leben, darunter ca. 1.480 Katholiken.

Die katholische Kirchengemeinde in Scheidt gehörte seit dem Mittelalter zum Stift Sankt Arnual, wurde 1923 eine Filiale der Pfarrei Scheidt, erhielt 1950 ein Vikariat und wurde 1961 selbständige Pfarrei.

Die im Jahr 1935 geweihte katholische Pfarrkirche St. Ursula zählt zu den sehenswerten Bauwerken in Scheidt. Der schlichte und kubisch wirkende Sakralbau mit seiner klaren Formensprache wurde nach Plänen des Architekten Jacob Quirin errichtet.

In seinem Inneren beherbergt er im Altarraum Seccomalereien des bedeutenden belgischen Grafikers, Zeichners und Malers Frans Masereel aus dem Jahr 1948.

1962 entstand ein anschließendes Pfarrheim und ein Pfarrhaus nach den Plänen des Sulzbacher Architekten Schick.

Mit der Umsetzung des Strukturplanes 2020 des Bistums Trier wurden neue pastorale Regional-einheiten gebildet. So entstand zum 1. Sept. 2011 die Pfarreiengemeinschaft Scheidter Tal, zu der, neben den Pfarreien Hl. Familie Rentrisch und St. Theresia u. St. Remigius Schafbrücke-Bischmisheim, auch die Pfarrei St. Ursula Scheidt gehört.

 

Die Architektur der Pfarrkirch St. Ursula

Die Pfarrkirche St. Ursula ist eine der wenigen Kirchen, die noch in den 1930er Jahren im Saarland gebaut wurden, einer in den ersten beiden Jahrzehnten sehr kirchenbaufreudigen Region.

Die Kirche ist nicht geostet, sondern steht in Nord-Südrichtung auf einem damals noch nicht bebauten steilen Hang am Ortsrand. Zur Erbauungszeit war sie weithin sichtbar und rief so die entfernt wohnenden Gläubigen zum Gottesdienst. Mehr

Quelle: Marlen Dittmann, KUNSTLEXIKON SAAR